Wasserkraft-salzburg

Der Große Energieschatz unserer Zukunft

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Kleinwasserkraft in Salzburg

Die Nutzung von Wasserkraft hat in Salzburg jahrhundertealte Tradition. Auch zahlreiche Kleinwasserkraftwerke leisten einen überaus wertvollen Beitrag zur Ökostromerzeugung.

Über 450 Kleinwasserkraftwerke (davon rd. 250 als Ökostromanlagen anerkannt)

  • liefern jährlich ca. 825 Mio. kWh Ökostrom ins öffentliche Netz
  • versorgen ca. 235.000 Haushalte
  • vermeiden jährlich ca. 580.000 Tonnen CO2 im Vergleich zur Stromproduktion mit fossilen Energieträgern

(Quellen: E-Control, Kleinwasserkraft Österreich)

Wirtschaftsstandort Salzburg

Bereits ab dem 16. Jahrhundert, als der Salzhandel sowie der Abbau von Gold und anderen Bodenschätzen zu florieren begannen, entwickelte sich Salzburg zu einer bedeutenden Handelsdrehscheibe. Heute beherbergt Salzburg als attraktiver Wirtschaftsstandort zahlreiche internationale Unternehmen, darunter Atomic, Red Bull, Liebherr oder das Eisenwerk Sulzau-Werfen. Daraus resultiert ein stetig wachsender Energiebedarf, der zu einem großen Teil durch Wasserkraft gedeckt wird.

Wasserkraft im Wandel der Zeit

In den vergangenen 100 Jahren haben sich in Bezug auf die Leistung von Wasserkraftwerken die Dimensionen deutlich verschoben. So wurde beispielsweise von der „Salzburger Aktiengesellschaft für Elektrizitätswirtschaft“ (SAFE, heute Salzburg AG) 1924 das „Bärenwerk“ in Betrieb genommen, das mit einer installierten Leistung von ca. 8.000 kWh als „Großkraftwerk“ galt. Heute gehört es wie alle Kraftwerke mit einer Ausbauleistung von bis zu 10.000 kWh zur Kategorie der „Kleinwasserkraftwerke“, die einen bedeutenden Beitrag zur Energieversorgung leisten.

Energieleitbild Salzburg 1997–2011

Salzburg hat im Jahr 1997 ein ambitioniertes Energieleitbild formuliert, das stark vom Gedanken des nachhaltigen Umwelt- und Klimaschutzes geprägt ist. Bis 2011 werden unter anderem eine Reduktion des Energieverbrauchs um 28 Prozent sowie eine Verringerung des CO2-Ausstoßes angestrebt. Darüber hinaus verlangt das Ökostromgesetz bundesweit eine Erhöhung des Anteils von Kleinwasserkraft auf 9 Prozent.

Deshalb und aufgrund der zahlreichen Vorteile von Kleinwasserkraft ist es im öffentlichen Interesse, deren Ausbau zu forcieren. Jede Kilowattstunde Strom aus dem erneuerbaren Energieträger Wasser ersetzt Strom aus Atomkraft oder kalorischen Kraftwerken, die durch CO2 -Emissionen die Umwelt belasten. Selbstverständlich legen sowohl Behörden als auch KraftwerksbetreiberInnen großen Wert darauf, dass die Nutzung von Kleinwasserkraft ökologisch vertretbar und eine optimale Integration der Anlagen in das Ökosystem gegeben ist.

Wasserkraft – Motor der regionalen Wirtschaft

Wasserkraftanlagen werden von der Bevölkerung sehr positiv aufgenommen und sind in der regionalen Wirtschaft fest verankert. Darüber hinaus ergeben sich beim Neubau sowie bei der Revitalisierung und Optimierung von Kleinwasserkraftanlagen hohe inländische Wertschöpfungseffekte mit positiven Auswirkungen auf die regionale Beschäftigung (Turbinenbau, Bauwirtschaft, Baunebengewerbe etc.).

Der Salzburger Wasserkrafberater - Beratungsaktion für Kleinwasserkraftbetreiber

Im Bereich der Kleinwasserkraft gibt es im Land Salzburg ein hohes Potenzial, insbesondere in der Revitalisierung von Kraftwerken schlummert laut Untersuchungen eine beachtliche Möglichkeit zur Stromproduktionssteigerung. Um dieses Potential nutzen zu können, soll der "Salzburger Wasserkraftberater" KraftwerksbetreiberInnen bei Effizienzsteigerungsmaßnahmen, aber auch bei der Vielzahl an anstehenden Wiederverleihungen, durch kompetente Beratung unterstützen.

Richtlinie Beratungsaktion

Weitere Informationen - Land Salzburg

Kontakt

Mag.a Sophie Uitz

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