Wasserkraft-niederoesterreich

Der Große Energieschatz unserer Zukunft

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Kleinwasserkraft in Niederösterreich

Kein anderes Bundesland verfügt über ein so großes Wasserreservoir wie Niederösterreich. Kleinwasserkraft wird hier seit langem genutzt und leistet einen überaus wertvollen Beitrag zur Ökostromerzeugung.

Rund 580 anerkannte Kleinwasserkraftwerke

  • liefern jährlich ca. 510 Mio. kWh Ökostrom ins öffentliche Netz
  • versorgen ca. 145.000 Haushalte
  • vermeiden jährlich ca. 360.000 Tonnen CO2 im Vergleich zur Stromproduktion mit fossilen Energieträgern

(Quellen: E-Control, Kleinwasserkraft Österreich)

Vorreiter in Sachen Wasserkraftnutzung

Das flächenmäßig größte Bundesland Österreichs gehört zu den Pionieren der Stromproduktion aus Wasserkraft. Bereits 1898 ging das erste Drehstromkraftwerk der Monarchie am Kamp in Zwettl in Betrieb. Niederösterreich gilt als bedeutendes „Energiereservoir“ Österreichs: Es liefert beinahe ein Drittel des in Österreich erzeugten Stroms.

Wichtigster Stromproduzent ist die Donau, die als größtes Fließgewässer Österreichs das höchste Wasserkraftpotenzial aufweist. In Niederösterreich hat auch die Nutzung von Kleinwasserkraft lange Tradition. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Größe der meisten Fließgewässer – mit Ausnahme der Donau und des Kamp-Oberlaufs – praktisch nur die Errichtung von Kleinwasserkraftwerken ermöglicht.

Forcierung des Wasserkraftausbaus

Die Niederösterreichische Landesregierung forciert seit Jahren den Ausbau der Wasserkraft, wobei stets darauf geachtet wird, dass die Nutzung der Wasserressourcen im Einklang mit der Natur steht. Erklärtes Ziel ist die Revitalisierung stillgelegter Anlagen sowie die Modernisierung, Automatisierung und Leistungsoptimierung bestehender Kleinwasserkraftwerke. Umfangreiche ökologische Begleitmaßnahmen wie Fischwanderhilfen garantieren eine optimale Integration in das Ökosystem.

Wasserkraft – Motor der regionalen Wirtschaft

Niederösterreichs Wirtschaft profitiert von den zahlreichen Vorteilen der Wasserkraft. Diese sichert nicht nur die Energieversorgung der heimischen Wirtschaft und der Bevölkerung, sondern garantiert auch hohe inländische Wertschöpfungseffekte mit positiven Auswirkungen auf die regionale Beschäftigung (Turbinenbau, Bauwirtschaft, Baunebengewerbe etc.). Nicht zuletzt sind viele Kleinwasserkraftwerke beliebte Ausflugsziele und stellen damit einen wichtigen Faktor für den regionalen Tourismus dar.

Förderungen in Niederösterreich

Revitalisierungen von Kleinwasserkraftwerken tragen nicht nur zur Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energie bei, sondern bedeuten in der Regel auch eine Verbesserung der Gewässerökologie im Sinne der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie. Das Land Niederösterreich setzt auf diese Chancen der Modernisierung und startet daher ein Bündel von Maßnahmen, bestehend aus Förderungen für Revitalisierungsvorhaben, geförderten Beratungen durch Experten sowie beschleunigten Verfahren. Besonders wichtig für erfolgreiche Revitalisierungen ist eine kompetente Beratung. Daher können Sie in Niederösterreich künftig geförderte Revitalisierungsberatungen in Anspruch nehmen. Diese Beratungsaktion wird vom Verein „Kleinwasserkraft Österreich“ durchgeführt.

Folder Revitalisierungsoffensive Niederösterreich

Förderung

Kontakt

Hannes Taubinger

Landessprecher NÖ
Landessprecher Niederösterreich
3253 Bergland, Plaika 6
Tel. 0043 2757 6515
hannes.taubinger@kittelmuehle.at